Am vergangenen Donnerstag, dem 21. Februar 2008, kam im Neuen Schauspielhaus der Theater Bremen die amerikanische Oper RAOUL von Gershon Kingsley (Musik) und Michael Kunze (Text) zur Welturaufführung.
Presse und Publikum zeigte sich durchweg begeistert. Komponist Gershon Kingsley und Librettist Michael Kunze wurden für ihr mutiges Unterfangen, eine Oper über den Holocaust zu schreiben, und für die facettenreiche Musik gefeiert. Für die Solisten, den im Zentrum des gesamten Geschehens stehenden Chor des Theaters Bremen, die Musiker, den Dirigenten und Chorleiter, Tarmo Vaask, sowie das Regieteam um Regisseurin Julia Haebler war die Uraufführung ein besonderer Erfolg.
Die Oper RAOUL schildert die dramatische Geschichte eines jungen Mannes, der im Jahre 1944 beschließt, etwas gegen die Ermordung der Juden durch die Nazis zu unternehmen. Der Schwede Raoul Wallenberg reist aus eigener Initiative nach Budapest, wo Adolf Eichmann dabei ist, die Juden Ungarns zusammenzutreiben und in Vernichtungslager tranportieren zu lassen. Durch bürokratische Tricks, verwirrende Taktiken und den Einsatz gefälschter Papiere gelingt ihm Unglaubliches. Er kann beinahe eine Million Menschen vor dem sicheren Tod retten.
Im folgenden Video erhalten Sie bereits
einige Eindrücke aus dem Stück: