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Aufrecht gehen
Das Fest
Das große Nichts
Die Hügel von Rahbja
Die kleine Kneipe
Die Rose
Erinnerung
Fünf Minuten vor Zwölf
Gaby wartet im Park
Heut Abend hab ich Kopfweh
Ich gehör nur mir
Ich war noch niemals in
  New York

Ich will alles
Ihr von morgen
Jedes Körnchen Sand
Jetzt erst recht
Lebenslänglich
Ohne dich schlaf ich heut
  Nacht nicht ein

Sehnsucht ist unheilbar
Stillbare Sehnsucht
Stimmen im Wind
Vor dem Winter
Zwei weiße Wolken
Zwischen zwei Gefühlen
 
 
Zwei weiße Wolken
Gilbert Bécaud, 1980
 

Es duftete nach frischem Heu
Und auf der Straße schmolz der Teer
In der Schule gab’s hitzefrei
Welch ein Sommer
Wir lagen unter einem Baum
Wo, weiß ich heute nicht mehr
Auch wie sie aussah, weiß ich kaum
Nur eines noch:

Zwei weiße Wolken
Trieben im lauen Sommerwind
Im Himmelsblau
Und sie berührten sich, doch nur
Für kurze Zeit
Zwei weiße Wolken
Auf dem Meer der Ewigkeit

Sie war siebzehn ungefähr
Ich war achtzehn, glaube ich
Und wir liebten uns so sehr
Welch ein Sommer
Ich wollte immer bei ihr sein
Und ließ sie irgendwann im Stich
Ihr Name fällt mir nicht mehr ein
Nur eines noch:

Zwei weiße Wolken
Trieben im lauen Sommerwind
Im Himmelsblau
Und sie berührten sich, doch nur
Für kurze Zeit
Zwei weiße Wolken
Auf dem Meer der Ewigkeit

Gewiss ist sie schon lang
Die Frau von einem braven Mann
Vielleicht vergaß sie längst
Unsern Sommer
Doch was wir fanden, war das Glück
Ein wunderbarer Augenblick
Mag nichts mehr so wie damals sein
Es bleibt doch wahr

© Michael Kunze 1980
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