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Aufrecht gehen
Das Fest
Das große Nichts
Die Hügel von Rahbja
Die kleine Kneipe
Die Rose
Erinnerung
Fünf Minuten vor Zwölf
Gaby wartet im Park
Heut Abend hab ich Kopfweh
Ich gehör nur mir
Ich war noch niemals in
  New York

Ich will alles
Ihr von morgen
Jedes Körnchen Sand
Jetzt erst recht
Lebenslänglich
Ohne dich schlaf ich heut
  Nacht nicht ein

Sehnsucht ist unheilbar
Stillbare Sehnsucht
Stimmen im Wind
Vor dem Winter
Zwei weiße Wolken
Zwischen zwei Gefühlen
 
 
Stimmen im Wind
Juliane Werding, 1985
 

Schwarze Vögel, roter Himmel,
Frau am Meer
Riecht an Blumen, aber ihre Hand ist leer
Sieht ein Schiff im Sturm versinken
Hört Menschen schrein
Sie ist nicht verlassen
Nur allein

Stimmen im Wind
Die sie rufen, wenn der Abend beginnt:
Sei nicht traurig, Suzanne
Es fängt alles erst an
Stimmen im Wind
Die so zärtlich und so liebevoll sind
Sei nicht traurig, Suzanne
Es fängt alles erst an

Lächeln in erschrocknen Augen,
blind vom Licht
Tränen wie aus Eis verbrennen ihr Gesicht
Pärchen auf vergilbten Photos
Der Phantasie
Menschen, die sich lieben
Sterben nie

Stimmen im Wind
Die sie rufen, wenn der Abend beginnt:
Sei nicht traurig, Suzanne
Es fängt alles erst an
Stimmen im Wind
Die so zärtlich und so liebevoll sind
Sei nicht traurig, Suzanne
Es fängt alles erst an

Und der Mann, mit dem sie redet
Bleibt unsichtbar
Menschen, die sich lieben
Sind sich nah

Stimmen im Wind
Die sie rufen, wenn der Abend beginnt:
Sei nicht traurig, Suzanne
Es fängt alles erst an
Stimmen im Wind
Die so zärtlich und so liebevoll sind
Sei nicht traurig, Suzanne
Es fängt alles erst an

© Michael Kunze 1985
Kopieren verboten. Alle Rechte vorbehalten.