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Aufrecht gehen
Das Fest
Das große Nichts
Die Hügel von Rahbja
Die kleine Kneipe
Die Rose
Erinnerung
Fünf Minuten vor Zwölf
Gaby wartet im Park
Heut Abend hab ich Kopfweh
Ich gehör nur mir
Ich war noch niemals in
  New York

Ich will alles
Ihr von morgen
Jedes Körnchen Sand
Jetzt erst recht
Lebenslänglich
Ohne dich schlaf ich heut
  Nacht nicht ein

Sehnsucht ist unheilbar
Stillbare Sehnsucht
Stimmen im Wind
Vor dem Winter
Zwei weiße Wolken
Zwischen zwei Gefühlen
 
 
Das große Nichts
Gilbert Bécaud, 1978
 

Die Welt erträgt
Den Bösewicht
Und auch den Feigen
Die gab es immer
Genau wie Hass und Leid
Und Ungerechtigkeit
Was uns kaputtmacht
Das ist heut
Das große Schweigen

Es stirbt ein Mann
Am Straßenrand
Man lässt ich leiten
Und es gibt Hütten
In denen wohnt das Elend
Wie ein böser Fluch
Man deckt darüber
Wie ein Tuch
Das große Schweigen

Ihr habt euch lieb
Ich hört Musik
Von tausend Geigen
Doch der Alltag
Dringt wie ein unsichtbares Gift
Durch eure Tür
Dann steht es
Zwischen dir und ihr
Das große Schweigen

Das große Nichts
Es bringt dich ganz allmählich um
Das große Nichts
Man zuckt die Schultern und ist stumm
Das große Nichts
Wär es nur Liebe oder Hass
Statt dieser Leere

Das große Nichts
Du wirst betrogen und bleibst kalt
Das große Nichts
Es macht dich stumpf, es macht dich alt
Das große Nichts
Du hast kein Ziel und keinen Halt
Nur diese Leere

Das große Nichts
Errichtet Mauern Stein auf Stein
Das große Nichts
Wann reißt ihr diese Mauern ein?
Das große Nichts
Lasst es nicht länger um uns sein
Das große Schweigen

© Michael Kunze 1978
Kopieren verboten. Alle Rechte vorbehalten.