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Aufrecht gehen
Das Fest
Das große Nichts
Die Hügel von Rahbja
Die kleine Kneipe
Die Rose
Erinnerung
Fünf Minuten vor Zwölf
Gaby wartet im Park
Heut Abend hab ich Kopfweh
Ich gehör nur mir
Ich war noch niemals in
  New York

Ich will alles
Ihr von morgen
Jedes Körnchen Sand
Jetzt erst recht
Lebenslänglich
Ohne dich schlaf ich heut
  Nacht nicht ein

Sehnsucht ist unheilbar
Stillbare Sehnsucht
Stimmen im Wind
Vor dem Winter
Zwei weiße Wolken
Zwischen zwei Gefühlen
 
 
Das Fest
Nana Mouskouri , 1980
 

Gäste sind
Schon viele da
Noch mehr
Stehn vor der Tür
In Seide und in Lumpen
Sie kamen her wie wir

Und keiner weiß
Wer das Fest bereitet
Und keiner weiß
Was das Fest bedeutet
Lass mich
Nur jetzt nicht
Alleine
Ich brauch dich
Ich brauch dich so
Ich brauch dich so

Musik erklingt
Der Tanz beginnt
Man redet und
Man lacht
Und mancher steht am
Fenster und
Sieht weinend in die Nacht

Und keiner weiß
Wer das Fest bereitet
Und keiner weiß
Was das Fest bedeutet
Lass mich
Nur jetzt nicht
Alleine
Ich brauch dich
Ich brauch dich so
Ich brauch dich so

Die Gäste stolpern
Durch das Haus
Und suchen nach
Dem Herrn
Sie rufen seinen Namen aus
Doch er scheint nichts zu hörn

Und keiner weiß
Wer das Fest bereitet
Und keiner weiß
Was das Fest bedeutet
Lass mich
Nur jetzt nicht
Alleine
Ich brauch dich
Ich brauch dich so
Ich brauch dich so

Und im großen Speisesaal
Sieht man die Satten essen
Die Hungrigen sehn schweigend zu
Denn man hat sie vergessen

Und keiner weiß
Wer das Fest bereitet
Und keiner weiß
Was das Fest bedeutet
Lass mich
Nur jetzt nicht
Alleine
Ich brauch dich
Ich brauch dich so
Ich brauch dich so

Die Weisen in der Bibliothek
Streiten in einem fort
Sie reden in tausend Sprachen
Doch sie verstehn kein Wort

Und keiner weiß
Wer das Fest bereitet
Und keiner weiß
Was das Fest bedeutet
Lass mich
Nur jetzt nicht
Alleine
Ich brauch dich
Ich brauch dich so
Ich brauch dich so

Im Saal beginnt
Ein neuer Tanz
Flaschen gehn
Im Kreis
Man sitzt beim russischen
Roulette
Und keiner kennt den Preis

Und keiner weiß
Wer das Fest bereitet
Und keiner weiß
Was das Fest bedeutet
Lass mich
Nur jetzt nicht
Alleine
Ich brauch dich
Ich brauch dich so
Ich brauch dich so

Ab und zu
Steht einer auf
Und wird nicht mehr gesehn
Doch neue Gäste kommen an
Das Fest wird weitergehn

Und keiner weiß
Wer das Fest bereitet
Und keiner weiß
Was das Fest bedeutet
Lass mich
Nur jetzt nicht
Alleine
Ich brauch dich
Ich brauch dich so
Ich brauch dich so

© Michael Kunze 1980
Kopieren verboten. Alle Rechte vorbehalten.