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Aufrecht gehen
Das Fest
Das große Nichts
Die Hügel von Rahbja
Die kleine Kneipe
Die Rose
Erinnerung
Fünf Minuten vor Zwölf
Gaby wartet im Park
Heut Abend hab ich Kopfweh
Ich gehör nur mir
Ich war noch niemals in
  New York

Ich will alles
Ihr von morgen
Jedes Körnchen Sand
Jetzt erst recht
Lebenslänglich
Ohne dich schlaf ich heut
  Nacht nicht ein

Sehnsucht ist unheilbar
Stillbare Sehnsucht
Stimmen im Wind
Vor dem Winter
Zwei weiße Wolken
Zwischen zwei Gefühlen
 
 
Aufrecht gehen
Mary Ross, 1984
 

Also dann, Adieu
Ich mach dir keine Szene
Dreh dich um und geh
Dein Mitleid brauch ich nicht
Vielleicht bin ich verzweifelt
Vielleicht geht es mir schlecht
Doch du wirst sehn,
jetzt werde ich erst recht

Aufrecht gehn, aufrecht gehn
Ich habe endlich gelernt
Wenn ich fall, aufzustehn
Mit Stolz in meinen Augen
Und trotz Tränen im Gesicht
Aufrecht gehn durch die
Nacht ins Licht

Wenn du wiederkommst
Ich weiß, das kann schon bald sein
Ist es ganz umsonst
Ich warte nicht auf dich
Und wenn wir uns begegnen
Schau ich kaum hin zu dir
Und wenn ich schwach werd,
sag ich streng zu mir:

Aufrecht gehn, aufrecht gehn
Ich habe endlich gelernt
Wenn ich fall, aufzustehn
Mit Stolz in meinen Augen
Und trotz Tränen im Gesicht
Aufrecht gehn durch die
Nacht ins Licht

Noch ist mein Schweigen etwas bitter
Und noch klingt auch mein
Lachen etwas schrill
Noch sind in meiner Seele Splitter
Noch sehe ich kein Ziel, jedoch ich will

Aufrecht gehn, aufrecht gehn
Ich habe endlich gelernt
Wenn ich fall, aufzustehn
Mit Stolz in meinen Augen
Und trotz Tränen im Gesicht
Aufrecht gehen durch die
Nacht ins Licht

© Michael Kunze 1984
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